Warum keine ARD-Zeitung?

Ich finde öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dessen Online-Angebote eigentlich ganz toll und wenn ich deren Kritiker so höre, dann glaube ich, dass sie eher ihre Geschäftsmodelle als das Gemeinwohl verteidigen.
Es gibt aber eine Frage, die mir immer wieder bei den Diskussionen darüber aufkommt, aber sonst offenbar nie gestellt wird:
Warum brauchen wir gebührenfinanzierte TV- und Online-Medien, aber keine gebührenfinanzierten Print-Medien?
Gerade in heutigen Zeiten, in denen offenbar immer weniger Menschen Zeitung lesen und deren Qualität spürbar nachlässt: Wäre es da nicht toll eine öffentlicht-rechtliche Boulevardzeitung zu haben, die Persönlichkeitsrechte achtet? Oder ein Nachrichtenmagazin, was ohne Rücksicht auf Werbekunden investigativen Journalismus betreiben könnte?
Gibt es irgend ein Argument für öffentlich-rechtliche Online-Medien, dass nicht auch für öffentlich-rechtliche Zeitungen und Zeitschriften anwendbar wäre?

3 thoughts on “Warum keine ARD-Zeitung?

  1. ke

    Gibt’s, glaube ich, nicht. Von selbst erledigen würde sich die Frage freilich, wenn das Drucken von Zeitungen und Zeitschriften tatsächlich niederginge. Aber das ist wohl nicht in Sicht.

    Reply

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